Bootsunfall und Brand im Gefängnis 4.7.2012

Ein Bootsunfall am frühen Abend des 4. Juli 2012 sorgte für einen Großeinsatz und Personalengpass bei der Berufsfeuerwehr. Diese war  im Mühlauhafen mit mehreren Löschfahrzeugen, Tauchergruppe und Feuerlöschboot unterwegs. Dort waren zwei Jugendliche mit ihrem Ruderboot unter ein Containerschiff geraten. Während sich der eine selbst ans Ufer retten konnte, wurde nach dem anderen Jugendlichen mit Tauchern von Feuerwehr und DLRG im trüben Hafenwasser gesucht, was sich sehr schwierig und zeitaufwändig gestaltete.

Um 19 Uhr wurde die Bereitschaftsgruppe der Abteilung Nord zur Unterstützung alarmiert. Mit LF 10 und LF 16-TS besetzten wir die Feuerwache Mitte, auf der nur noch die Drehleiter einsatzbereit war, für mögliche Folgeeinsätze. Auf der Wache Nord wurde zusätzlich auch unsere Drehleiter besetzt.
Gegen 23 Uhr musste die Suche nach dem Jungen wegen der Dunkelheit unterbrochen werden, unsere Bereitschaft wäre damit aufgehoben. Dann wurde jedoch ein Brand in der Justizvollzugsanstalt Herzogenried gemeldet.

Mit dem Löschzug der Wache Nord und dem Einsatzleiter fuhr das LF 10 zum Gefängnis. Dort war ein Wäschebehälter auf dem Flur aus unklarer Ursache in Brand geraten. Die Vollzugsbeamten konnten ihn größtenteils ablöschen und ins Freie schaffen. Problematisch blieb noch die Verrauchung in dem großen Zellentrakt, in dem es wenige Fenster gab, die sich kaum öffnen ließen. Mit Motorlüftern dauerte es eine Weile bis der Rauch aus dem Gebäude geblasen wurde. Verletzt wurde niemand.

Um 1.15 Uhr waren dann auch die Letzten wieder zurück auf der Wache und unsere Bereitschaft aufgehoben.

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