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20180611unwetterWie schon in der Vorwoche zog am 11. Juni 2018 nachmittags ein Unwetter über Mannheim. Diesmal traf es vor allem die nördlichen Stadtteile.

Um 16:45 Uhr wurden sämtliche Kräfte der Mannheimer Feuerwehr alarmiert, so auch unsere Abteilung.
Mit LF 10, DLK 23/12, TLF 3000, RW und GW-T waren wir mit 21 Mann zu Wasser in Keller und Wohnung, wie auch Losen Bauteilen und Ästen unterwegs.

Gegen 21:30 Uhr wurde das LF 10 und TLF 16/25 zu Rauchentwicklungen auf die Vogelstang gerufen. An einer Einsatzstelle kam es zu einem Schaden in einem Umspannwerk. Durch den Stromausfall sprangen Notstromagregate an, deren Rauch weitere Bewohner aufschreckte und ein Feuer vermuten ließen. Mehrere Aufzüge blieben stecken, Personen mussten befreit werden. 

Wie eine Woche zuvor zog auch am 7. Juni 2018 in den Abendstunden über Mannheim.

Gegen 20:30 Uhr wurden alle Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert, so auch unsere Abteilung.

Mit LF 10, TLF 3000, RW, LF 16-TS und GW-T waren wir vor allem in den östlichen Stadtteilen unterwegs, die DLK 23/12 blieb für den Stadtschutz auf der Wache.

Meist kam es zu Wasser in Kellern, aber auch eine Baugrube in Neuostheim lief voll und drohte einzustürzen. Mit Pumpen und Sandsäcken wurde sie mit Hilfe vom THW gesichert um ein weiteres Nachlaufen von Wasser zu verhindern.

Die Einsätze dauerten bis nach Mitternacht an. Mit etwa 50 Einsätzen an diesem Abend waren es glücklicherweise nicht so viele wie in der Woche zuvor.

Um 0:45 Uhr kam auch noch ein Verkehrsunfall in Sandhofen dazu, zu dem RW und TLF 3000 mit der Berufsfeuerwehr geschickt wurden. Wir sorgten gemeinsam für die Rettung der eingeklemmten PKW-Fahrerin und der Sicherstellung des Brandschutzes, sowie Ausleuchtung. Nach einer Stunde war der Einsatz dann auch abgeschlossen.

Ein schweres Unwetter zog in der Nacht des 1. Juni 2018 über Mannheim. Die imensen Regenmengen überfordeten die Kanalisation und drückten Wasser in Gebäude, der starke Winde knickten Bäume und Äste ab.

Ab 1:40 Uhr wurden die ersten Fahrzeuge zu den Einsätzen gerufen, kurz darauf dann auch alle Kräte der Mannheimer Feuerwehr alarmiert.

Bei über 1.000 Notrufen und über 260 Einsatzstellen gab es von kleinen Mengen Regenwasser bis zum vollgelaufenen Keller oder Tiefgaragen, von abgebrochenen Ästen bis umgestürzten Bäumen alles was ein Unwetter an Spuren hinterlässt.

Unsere Abteilung war mit LF 10, DLK 23/12 und TLF 3000 bei über 30 Einsätzen die Nachts und den folgenden Tag unterwegs. Den letzten Einsatz hatten wir um 18 Uhr. Dann waren auch im Rest der Stadt alle abgearbeitet, und der lange Einsatztag beendet.

Nachdem wir in der Nacht schon im Einsatz waren, wurde am 30. Mai 2018  um 17:40 Uhr wieder der Löschzug alarmiert.

Die Berufsfeuerwehr ist zu einem Brand in einer Industrieanlage auf die Friesenheimer Insel gerufen worden, und hatte dort die Löschzüge Nord und Mitte im Einsatz. 

Noch während wir mit dem LF 10 zur Unterstützung dort hin unterwegs waren, wurden wir jedoch an andere Stelle geschickt. Im Gebäude das in der Nacht gelöscht wurde, trat wieder Rauch aus. Zusammen mit unserer DLK 23/12 und dem LF 10 der Abteilung Innenstadt wurden die wieder aufgeflammten kleinen Brandstellen mit drei Rohren aber wieder schnell gelöscht. Gegen 19:30 Uhr waren wir mit den Aufräumarbeiten auch fertig, und der Einsatz beendet.

Während des Einsatzes wurde auch unsere gesamte Abteilung alarmiert, da eben allle Wachen der Berufsfeuerwehr leer waren, und für weitere Einsätze kein Fahrzeug mehr einsatzbereit war. Zu tun gab es aber nicht mehr, und die Einsatzbereitschaft um 18:45 Uhr auch aufgehoben.

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